Fazit zum 24. Open Air Gränichen

Fazit

Das 24. Open Air Gränichen ist vorbei, hinter den Kulissen geht’s weiter — ein Fazit

Gute zwei Wochen her ist’s seit im Moortal der Acker bebte, Unmengen von Bier, Wasser und Ingwerer vernichtet wurden und das Ganze innert Kürze wieder rausgeschwitzt wurde — dieses Jahr zum ersten Mal zwei Tage unter dem Banner der harten Musik. Hat sich das neue Konzept bewährt?

Eine einfach zu beantwortende Frage, war doch das Open Air Gränichen zum ersten Mal ausverkauft! Rund 3000 Besucher fanden alleine am Samstag ihren Weg ans Festival — rechnet man den Freitag dazu, kommt man auf eine stolze Besucherzahl von 5000 Menschen, die ihre Mähnen zu Bands wie Comeback Kid, Agnostic Front, den Donots oder Clawfinger geschüttelt haben. Auch der Mix aus internationalen Headlinern und schweizer Geheimtipps funktioniert nach wie vor — so hatten die Zürcher Metalcoreler Expellow als erste Band am Freitag bereits ein stattliches Publikum vorzuweisen.

Ebenfalls neu war dieses Jahr „De Donnstig“, ein gratis Abend fürs Dorf, an dem mensch bei gemütlicher Musik ein Bier in der Sounderia geniessen konnte, während die Kids von der Pfadi Blaustein betreut wurden, und der offensichtlich ein Bedürfnis war, denn es fanden sich knapp 1000 Menschen bereits an diesem Tag im Moortal ein.

Mittlerweile sind die Abbauarbeiten am Festival abgeschlossen, was aber bleibt, ist bereits die Vorschau auf das Open Air Gränichen 2019, an dem es dann heissen wird: 25-Jahr-Jubiläum. Das OK ist daher bereits wieder auf Hochtouren daran, einerseits die Feedbacks der Besucher auszuwerten — ausverkauft hiess auch: Essen, und Rabenbräu teilweise vor Ende des Festivals ausverkauft, unerwartet grosser Besucherandrang bringt unerwartet grosse Konsumation mit sich — und sich andererseits wieder etwas Neues für eine gelungene Jubiläumsparty einfallen zu lassen.