Jonas erzählt vom Marketing

1. Hoi Jonas. Wer bist du, was machst du am Open Air Gränichen und was müssen wir sonst noch grad am Anfang wissen?

Ciao Basil [Das wäre die sog. Redaktion. – Anm.d.Red]! Ich verantworte im Organisationsteam seit fünf Jahren die Themen rund um die Vermarktung des Open Air Gränichen und arbeite zudem am Festival an der Pfeffibar.

2. Dein Ressort ist das Marketing. Was für Tätigkeiten beinhaltet diese Aufgabe? Was muss ich mitbringen, um bei euch auszuhelfen?

Geld ausgeben… 😀 Aber nicht nur, meine Tätigkeiten beinhalten hauptsächlich koordinative Aufgaben rund um Marketing-Aktivitäten. Ziel der Marketing-Aktivitäten ist es, dass wir am Freitagmittag den «Ausverkauft»-Banner an der Kasse platzieren können. Dazu ist eine enge Zusammenarbeit mit den verschiedenen Ressorts notwendig, wie beispielsweise der Grafik, dem Social Media-Manager, dem Booking, dem Ticketing oder dem Medien-Bereich.  
Wir sind immer auf der Suche nach engagierten und zuverlässigen Mitarbeiter:innen, die uns bei der Vermarktung des Festivals helfen – zum Beispiel bei der Erstellung von Film-Material, der Erarbeitung von Grafiken/Illustrationen oder Umsetzung der Marketing-Massnahmen [Oder der Medienarbeit. Du hast Bock, da mitzuhelfen? Schreib uns auf medien/ät/openairgraenichen.ch – Anm.d.Red]

3. Was bedeutet Ehrenamtlichkeit für dich? Wieso sollte jemand gratis bei einem Open Air mithelfen?

Ehrenamtlichkeit bedeutet für mich, einen sinnvollen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten und meine Erfahrungen aus dem Berufsalltag auch für weitere Projekte einzusetzen, welche mir Spass machen.   
Ich finde es immer wieder faszinierend, wie auf einer grünen Wiese innerhalb von drei Wochen ein komplettes Festivalgelände mit 3500 Besucher:innen entsteht – und das ohne irgendwelche finanziellen Entlohnungen für die Mitarbeiter:innen. Ich bin jedes Mal wieder begeistert, wenn ich sehe, was mit einem hochmotivierten Team alles möglich ist zu erreichen. Diese Erkenntnis erfüllt viele von uns mit grossem Stolz und Freude, sodass gar kein finanzieller Anreiz für die Mitarbeiter:innen nötig ist. 
Die Stimmung in der Vorbereitung aber auch während dem Festival unter den Mitarbeiter:innen ist immer grossartig, weshalb ich es allen in meinem Umfeld empfehlen kann, bei uns für diese unvergesslichen Tage im Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit mitzuarbeiten. 

4. Wie bist du auf das Open Air Gränichen gestossen bzw. wie hat sich die Lovestory zwischen dir und dem Open Air Gränichen entwickelt?

Nach meinem Umzug 2015 in eine WG in Unterentfelden landete ich in einer Überbauung, in der einige langjährige Infra-Mitarbeitende des Open Air Gränichens ebenfalls eine WG hatten. Bei einem Bier wurde ich damals von Reti motiviert, mich doch ebenfalls am Aufbau des Open Airs zu beteiligen. Einige Tage später stand ich dann auch bereits im Moortal und half beim Aufbau, beim Festivalbetrieb und natürlich beim Abbau mit. Die Musik, die Stimmung und die Leute haben mich begeistert und für mich war klar, dass ich mich auch im nächsten Jahr engagieren möchte. Als dann 2017 die Verantwortung für den Marketing-Bereich frei wurde, meldete ich mich beim OT und bin seit dann noch enger in die Organisation involviert. 

5. Punk, Metal oder Hardcore? Wer oder was befeuert deine Vorfreude auf das Open Air Gränichen 2022 am meisten?

Am meisten freue ich mich, dass nach den zwei schwierigen Jahren und unzähligen Änderungen, Verschiebungen und Absagen das Festival endlich ohne Einschränkungen stattfinden kann. Das ganze Organisationsteam und viele weitere Mitarbeiter:innen haben trotz der Unsicherheit intensiv für das Festival gearbeitet. Ich freue mich sehr, die Ergebnisse der einzelnen Bereiche während des Festivals zu erleben und mit Tausenden von Besuchern zu feiern!

6. Was ist nach dem Open Air Gränichen dein zweitliebstes (CH-)Festival und wieso?

Das Heitere! Obwohl ich meistens nur noch 1-2 Bands pro Jahr im Lineup feiere, finde ich, das Heitere überzeugt mit dem Mix zwischen dem Liveprogramm, der Festivalgrösse und den unkomplizierten Regeln auf dem Campingplatz. 

7. Zeltplatz, Camper oder Nacht düremache in der Hawaii-Bar?

Weder noch, ich nutze gerne zu später Stunde den kostenlosen Nachtbus nach Aarau. 

8. Rabenbrau oder Mörder, Anker oder Berliner Luft, Feldschlösschen oder Ingwerer? 

  • Rabenbrau – als Dank für die die Durchführung der monatlichen OAG-Sitzungen inklusive dem frisch gezapften Rabenbrau-Bier in ihren Lokalitäten. 
  • Berliner Luft als Mitarbeiter der Pfeffibar und der Verbundenheit zur besten Bar-Crew!
  • Ingwerer – um mich an den verzerrten Blicken nach den Shots der Gäste an der Pfeffibar zu amüsieren :D. Wer kam eigentlich auf die Idee, dieses Getränk zu produzieren?! [Come on, Ingwer ist supertoll und als Schnaps natürli um so meh! – Anm.d.Red]

9. Konterbier, Döner zum Zmorge oder SxE – wie überlebst du ein Festival, ohne ein Wochenende lang Grindweh zu haben? Alternativ: Was ist der perfekte Festivalfood?

Aus meiner Sicht muss ein Festival viele verschiedene Essensmöglichkeiten haben, welche ich über die Tage alle probieren kann. Ich finde, das OAG bietet einen abwechslungsreichen Mix mit vielen Foodständen aus der Region, welche alle immer wieder überzeugen. 

10. Du buchst das Open Air Gränichen 2023, welche Bands sehen wir garantiert?

Comeback Kid, Lionheart, Agnostic Front, No Turning Back, Vale Tudo, First Blood, Turnstile, Risk it, Chelsea Deadbeat Combo uvm. 

11. Die letzten Worte gehören dir:

Falls du noch kein Ticket hast, kauf dir jetzt eins (Link)! Wir werden auch in diesem Jahr höchstwahrscheinlich wieder ausverkauft sein.

Falls du dich ehrenamtlich am Open Air Gränichen beteiligen möchtest, melde dich! Wir sind auf der Suche nach Mitarbeiter:innen für verschiedenste Funktionen. Link: https://www.openairgraenichen.ch/mithelfen/