Samstag

turbonegro

Widerlich, gemein und schmutzig ist der noisige Punkrock, den diese Männer aus Oslo daherrotzen. TURBONEGRO müssten eigentlich wegen ihrer Musik, ihrer Lyrics und ihres Images unters Waffengesetz fallen. Doch die Norweger, welche so wunderbar straight und britpunkig nach vorne holzen, nehmen sich ganz und gar nicht ernst. Dabei brechen die Jungs kontinuierlich bestehende Gesetze des Punkrock mit mitreissenden Gitarrensoli und bedienen sich etlicher Rock-Klischees. Musikalisch wird amtlich deftig Party gefeiert. Es quietschen die Klampfen, treiben die Drums, wummert der Bass und es zappeln die Hüften. Geile Hooks, starke Refrains und etliche Knaller, die schnell ins Ohr gehen und dort auch gerne hängen bleiben. Und vor allem eines: Rock, Kollege, Rock ohne Ende, aber sowas von. TURBONEGRO sind die Mentoren des Punkrock, die ultimative Melange aus Faszination und Ekel. Wer das nicht sehen und hören will, soll nach Hause gehen.

terror

Der US-Fünfer TERROR gehört zu den brachialsten Abrissbirnen im Hard-/Metalcore- Genre. Seit ihrer Gründung im Jahre 2002 tragen TERROR ihren Hardcore Esprit hinaus in die Welt. Unter dem Motto „Never Less Than Ill“ gibt die Band rund um Frontmann und Charakterbolzen Scott Vogel immer Vollgas und setzen den Hardcore perfekt um, sei es auf Platte oder auf der Bühne. Stagediven wurde quasi durch den Frontshouter neu definiert und erst so richtig salonfähig gemacht. Terror liefern straight, wofür sie schon seit Beginn an stehen; brachial, ungebändigt und direkt auf die Zwölf. Lasst eure Arme, Beine Caps und Schuhe durch die Luft fliegen und verwandelt den Raum vor der Bühne in eine brodelnde Pit-Suppe. Always The Hard Way. Hardcore lives – und das ist gut so.

migreletigre

Eine raue Punkrock-Stimme und eine Akustik Gitarre - voilà: MIGRE LE TIGRE. Nach jahrelangen Touren rund um die Welt mit diversen Band startete der junge Herr ein Ein-Mann-Akustik-Disco-Projekt. Der Schweizer Songwriter ist definitiv ein Geheimtipp und als ständig tourende Akustikmaschine weiss er genau, wie er Live begeistern kann. Mit Herzblut en masse! Mit der Aufmüpfigkeit und ungeschönter Ehrlichkeit des Punks bringt der Mann aus Biel mächtig Schwung in die Folk- und Singer/Songwriter-Szene. Erwartet allerdings nicht einen bärtigen Ex-Punk, welcher langweilige Versionen von simplen Punk-Songs spielt. Vielmehr sind harte Riffs, ausgefuchste Melodien und wilde Lieder sein Markenzeichen. Zudem ist MIGRE LE TIGRE ein grossartiger Sänger, welcher mit allen Emotionen von Himmel bis Hölle zu versorgen weiss. Tanzt, singt und feiert mit. Das ist Acoustic-Riot! Das ist MIGRE LE TIGRE!

 

nofnog

Satter Punkrock gemischt mit Hardcore vom Feinsten – das bieten NOFNOG! Die Jungs aus der Ostschweiz überzeugen mit schnellem, politischen und melodiösen Hardcore-Punkrock. Geradeaus nach vorne ohne Rücksicht auf Verluste. Schön schnelle Gitarren und ein zackiges Schlagzeug. Ein grosses Wiedererkennungsmerkmalist bei NOFNOG (No Fight No Glory) ist die Stimme des Sängers, welche ein bisschen hoch und kratzig ist. Back to roots, als das „Punk“ im Hardcore noch ganz gross geschrieben wurde. In ihren Texten rechnen sie mit den Ungerechtigkeiten und Missständen unserer Gesellschaft ab und nehmen da aber sowas von kein Blatt vor den Mund. Immer am Limit und sich absolut bewusst, dass es für etwas Grosses nur einen kleinen Funken braucht. All we have is us, all we have is now! Go!

insanity

Wo trifft Hardcore und Metal auf eine aggressive, groove-betonte und doch transparente Weise aufeinander? Definitiv bei INSANITY. Ohne sich einem einzelnen Stil zu verschreiben, brettern die fünf Jungs aus Luzern eine massive Ladung Energie auf die Bühne. In gekonnter „New York Hardcore"-Manier setzen INSANITY auf Old-School Gangshouts, Singalongs und harte, aber trotzdem melodiöse Riffs. Die offensive Stimme von Tobias Küng macht die Songs rund und verleiht ihnen ein gewisses „Tough Guy"-Image. Mit ihrem authentischen Sound und Auftreten ziehen sie darum auch diejenigen Zuschauer in ihren Bann, welche nicht unbedingt nur dem Metal oder Hardcore verschrieben sind. INSANITY wissen, wie man den Pit zum Brodeln bringt, aber sowas von, versprochen. Badet in eurem Schweiss!

eskimo-callboy

Das Sextett aus Castrop-Rauxel vermischt harten Metalcore mit Elementen des Techno und Dubstep. Eingängige Hooklines bleiben auf der Stelle hängen. Mal Trancelastig, dann mit Rap-Beats versehen – diese bekloppte Stilmischung zaubert einem doch immer wieder ein fettes Grinsen ins Gesicht. Ok, einen leichten Sprung in der Schüssel ist nicht ganz zu verneinen, jedoch setzten die Jungs ganz bewusst auf schlechten Geschmack. Alle Befürchtungen, die Band nehme sich auch nur ansatzweise ernst, sind unbegründet. Spass soll das Billigsynthie-Beatdwon-Schmirseifen-Aggro-Dance-Gewirr machen, und den werdet ihr haben, inkl. Beanspruchung eurer Nackenmuskulatur. Das wird ordentlich knallen, versprochen!

Eskimo Callboy sind 2017 mit neuem Album unterwegs!

final-story

„Expressive Melodien in ein Arrangement prügeln, welches selbst die Hölle zum Einfrieren bringt!“, genau das wollen FINAL STORY. Die fünf Jungs aus dem Aargau setzen auf Post-Hardcore, kombiniert mit elektronischen Elementen, welche sich meist im Hintergrund halten, zwischenzeitlich aber auch gerne mal in den Vordergrund drängen. Neben tiefen Growls und Breakdowns, bestimmt vor allem die klare Stimme von Sänger Mathias den Sound. FINAL STORY wird euch von Beginn an ordentlich einheizen und die synchron headbangenden Gitarristen werden das Moortal zum Beben bringen. Ob man in der Hölle bald wirklich die Schlittschuhe auspacken kann? Findet es selber heraus, beklagt euch aber nicht über Nackenschmerzen am nächsten Tag!

deconvolution

Progressiv, powergeladen, solid und energisch: DECONVOLUTION! Die Jungs aus Solothurn bringen die nötige, schweisstreibende Energie in den Moshpit und werden euch mächtig einheizen. Voll in die Fresse ist ihr Motto und das ziehen sie auch konsequent durch. Mit ihren bebenden Riffs und fetten Breaks schütteln sie jedes Publikum über den Pit. Es erwartet euch Hardcore der neueren Schule, ohne den Geist des Old-School-Hardcore verleben zu lassen. Wenn ihr also auf gepflegten Two-Step und ordentlich harte Mosh-Parts steht, seid ihr bei DECONVOLUTION genau richtig und der Auftritt ein Muss. Und kommt dem Wahnsinn wieder etwas näher!

Anti-Flag

ANTI-FLAG: das gute Gewissen einer immer mehr verblödenden Punk-Szene. Die Amis sind das Bindeglied zwischen Bands, welche die Vorstellung von Punk als rein optisches Promowerkzeug verwenden oder denjenigen, welche von nichts eine Ahnung haben und dem engagierten Underground, der es niemals schaffen wird, mit seiner Message die breite Masse zu erreichen. ANTI-FLAG balancieren auf dem schmalen Pfad von Kommerzialität und hoch politischem Anspruch.

 

Musikalisch sind sie variabel und schaffen es, breitreifigen, vielstimmig gegrölten US-Pop-Punk schweissnahtlos mit verrotztem UK-77-Gossenflair, prall gemästetem Ska und einen leichten Rage-Against-The-Machine-Einschlag zu verbinden.

 

In einer Zeit, in der uns mehr denn je Böses als Gut verkauft wird und Scheisse plötzlich nach frisch gezapftem Bier schmecken soll, sind Bands wie ANTI-FLAG unverzichtbar. Die Jungs sind angepisst und das hört man. „This is class war, what are you waiting for?"!

 

Nordic-Giants

Willkommen zum Soundtrack zur Apokalypse: NORDIC GIANTS, etwas vom spannendsten des cineastischen Postrock. Die zwei mysteriösen Briten Loki und Rôka erwarten euch mit schwärmerischen, nahezu unendlichen, teils verstörenden, teils ätherisch schönen Soundscapes. Anzusiedeln irgendwo zwischen Sigur Rós, Pink Floyd oder Björk. Dynamisch verweben das Duo Prog- und Post-Rock mit Ambient-Elementen. Gleissende Synthesizer-Blitze, schwärmerische Gitarren, ein verzerrt rumorendes Schlagzeug und unsagbar schöne Melodien.

 

NORDIC GIANTS balancieren eindrucksvoll zwischen Euphorie, Melancholie, Pein und unserem letzten Funken Hoffnung. Zerklüftet wie norwegische Fjorde, kalt wie der Morgenstern, klar wie der Tau. Wer diese atemberaubende Performances verpasst, ist selber schuld. Ganz grosses Kino.

 

Ephedra

Eine Reise durch die Stoner-Galaxie gefällig? EPHEDRA macht's möglich. Tief gestimmte Gitarren sowie ein generell Basslastiger Sound mit einem treibenden, leicht metallisch anmutendem Drum. Auf Gesang wird verzichtet. Die Riffs sind gewaltig und griffig – sie packen euch genau dort, wo sie es sollen, ganz tief drinnen nämlich, wo rationale Gedanken nichts verloren haben. Beeinflusst vom bulldozerrollenden Kyuss-Groove schärft die Gitarre die Klingen ihres Sounds. Irgendwo zwischen verträumten Spacemelodien und dem Sound eines mit Kerosin betankten Tollwuttraktors. Glücklicherweise sind EPHEDRA mutig genug, sich nicht von Stoner Rock-Korsett einengen zu lassen und gehen stattdessen auch mal etwas flotter ans Werk. Durch schiere Energie, Tempowechsel und geschickten Arrangements wird euch der Vierer fesseln, versprochen. Die ideale Gelegenheit, wieder mal positiv den Kopf zu schütteln. Oder einfach nur rocken wie Sau.

 

Mindcollision

Geballte Rapcore-Power aus der Schweiz? MINDCOLLISION! Die fünf jungen Herren aus Zug zeigen souverän, was man mit sieben Saiten, fetten Hooklines und einem rappenden Sänger alles anstellen kann. Sie spielen eine energiegeladene und djentige Metal-Mischung mit Rap-Einfluss und greifen nebenbei locker noch in die DJ- und Sample-Elemente-Trickkiste. Der Hybrid von Hip Hop-Beat und Groove Metal hat sich definitiv erfolgreich in die Neuzeit gerettet. Fette Gitarrenbretter, satte Bässe und knallharte Rhymes zeichnen den unverkennbaren MINDCOLLISION Sound aus. Hier wird Non-Stop geshoutet, was das Zeug hält, so dass es auch dem letzten Fan den Nuggi raushaut, aber sowas von! Also, ab vor die Bühne: headbangt als gäbe es kein Morgen mehr.

Broken Teeth

Wir liefern, was das Hardcore-Herz begehrt: Die Hardcore-Jungspunde BROKEN TEETH HC aus Manchester werden das Moortal mächtig aufmischen. Bodenständig, ehrlich und zeitlos. Eine gehörige Ladung Beatdown, eine geniale Stimme, markerschütternde Breakdowns, für die Gitarrenfreaks eine Hand voll gute Soli und für alle Texter auch perfekte Hardcore-Lyrics à la „Kopf hoch und hau drauf". Bedrohlich-schleppende Songs, fiese Gitarrenriffs, wütende Stakkato-Shouts inklusive.

 

Das ist Hardcore. Hardcore, der auf Brachialgewalt setzt. BROKEN TEETH HC stehen für permanente Midtempo-Variationen und die gnadenlose Suche nach immer neuen, geilen Moshparts. Lasst euch den Sound mit Vollgas ins Gesicht drücken

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